Posts Tagged 'Tusche'

Inktober 2018 #9 Tätowiermaschine


Inktober 2018 #8
Mein Thema diese Woche: „Maschinen“.

Einer der großartigsten Nebeneffekte des Illustratorenberufs ist ja, dass man mit jeder neuen Zeichenrecherche was lernt.
Heute zum Beispiel, dass die Tätowiermaschine auf eine Erfindung von Thomas Edison zurückgeht. Der entwickelte ursprünglich einen elektrischen Stift für das Duplizieren von handgeschriebenen Dokumenten und Zeichnungen, und ließ sich das Ganze 1877 als „Stencil Pen“ patentieren.
Samuel O’Reilly modifizierte das Gerät dann ein paar Jahre später so, dass man damit Tinte unter Haut spritzen konnte.

Ich liebe unnützes Wissen!

Inktober 2018 #8


Inktober 2018 #8
Wow, das hat echt Spaß gemacht!
In dieser Woche widme ich mich einem weiteren, bislang von mir vernachlässigtem Motiv: Maschinen.

Als professioneller Illustrator müsste man natürlich für jede Zeichnung vorab recherchieren und Referenzen sammeln, aber, nun ja, es ist Inktober…

Die Herausforderung liegt also darin, ein glaubhaftes technisches Gerät zu zeichnen ohne die geringste Ahnung zu haben, wie es funktioniert oder welche Teile man unterschlagen kann.
Heute freue ich mich also auf einen Shitstorm der Hardcorefans historischer Landmaschinen… :D

Inktober 2018 #6


Hm hm hm… noch einen Tag Faltenwurf hier beim Inktober, dann brauch ich glaube ich mal wieder etwas, das mich ein bisschen aufbaut zeichnerisch :(

Inktober 2018 #5


Inktober 2018 #4 – Athletic mind / leisure edition

Weiter geht´s mit meinen kläglichen Faltenwurf-Versuchen. Ich frage mich bei jeder Zeichnung, ob das Medium Tusche nicht alles noch viel komplizierter macht. Diese grafische, flache Schwarz-Weiß-Optik ist für mich so schon kniffelig genug und weiche Falten leben von Graustufen… aus diesem Grund hab ich heute mal ein paar Grauwerte hinzugefügt.
Zu allem Unglück geht mir auch noch der Scribble-Charakter meiner Figuren immer mehr verloren, was ich persönlich sehr schade finde und nach einer Lösung in den nächsten Tagen verlangt

Ach, Inktober, Du wundervolle Zeit der Verzweiflung! Ich kann es jedem nur empfehlen, sich dieser Tortur auszusetzen: der Zeitdruck, der Kreativdruck und dieses Gefühl, völlig unfähig zu sein!

31 TAGE AM STÜCK!

Danach kommt einem der normale Alltag wie ein Spaziergang im Park vor

***
I´m continuing my crappy drapery-practice. With every new drawing I wonder if ink as technique makes everything even worse and more complicated: this graphic, flat black-and-white look doesn´t go well with smooth wrinkles. So I added some shading this time.
And: I miss the scribble-look of my characters. Trying to fix this during the next drawings.

O, Inktober! You wonderful time of desparation! I highly recommend joining this torture: time pressure, creative pressure and this feeling of complete inability.

31 DAYS IN A ROW!

After this, your everyday life is just a walk in the park

Inktober? Slowvember!


Inktober… zum vierten Mal war ich dabei und nein, es wird nicht leichter, jeden Tag eine Tuschezeichnung zu fertigen. Im Gegenteil. Die größte Hürde dabei ist nicht die Disziplin, sich jeden Tag an den Zeichentisch zu setzen (denn dass mach ich nur zu gern), sondern das winzige tägliche Zeitfenster so zu nutzen, dass am Ende eine Zeichnung steht, die sowohl technisch als auch inhaltlich den eigenen Ansprüchen genügt, es wirklich wert ist, veröffentlicht zu werden. Der Inktober zwingt uns Zeichner zu produzieren, Ideen umzusetzen, auch wenn sie noch nicht ganz ausgegoren sind, uns nicht in Details zu verlieren sondern Dinge fertigzumachen, auch wenn man noch stundenlang daran herumfummeln würde. Das ist einerseits wunderbar, denn der hohe Schaffensdruck sorgt für ein gewisses Laissez-faire spätestens ab Tag 12… eine Sorglosigkeit bei der Umsetzung, die man nur durch Routine erreicht und die für einen enormen kreativen Output sorgt. Diese Arbeitsweise kann wirklich helfen, kreative Blockaden abzubauen und das Zeichnen zu einem festen Bestandteil des Alltags zu machen.

„Ich lass das jetzt so.“ Mein heimliches Inktober-Motto…

In diesem Punkt hadere ich jedoch auch immer wieder mit dem Prinzip des Inktobers, denn so arbeite ich normalerweise nicht. Zumindest nicht, wenn jemand zuguckt.

Ich habe größten Respekt vor dem News-, Email- und RSS-Feed all jener, die mir hier im Blog, auf Instagram oder Facebook folgen. Ich möchte eigentlich keine halbgaren Ideen umsetzen oder Zeichnungen posten, die ich für überarbeitungswürdig halte.

Und genau deshalb freue ich mich jedes Jahr auf den Inktober – und bin noch froher, wenn er wieder vorbei ist und ich es geschafft habe, meine Zeichnungen so umzusetzen, dass es mir nicht komplett unangenehm war, sie zu posten. Und im Anschluss setzt dann immer ein Gefühl tiefster Gelassenheit ein und der Wunsch, sich stundenlang am Zeichentisch dem eigenen kreativen Autismus zu überlassen und dabei völlig selbstvergessen aus dem Pinselwasserglas zu trinken statt aus der Kaffeetasse… ähem.

Aus diesem Grund war ich höchst erfreut, als ich heute vom Slowvember las. Technisch gesehen ist es der Gegenentwurf zum Inktober, erdacht von der wunderbaren Society of Visual Storytelling, der auch Inktober- Initiator Jake Parker angehört.

Im Slowvember geht es darum, einen Monat lang an einem Werk zu arbeiten: so akribisch, perfektionistisch und detailverliebt, wie man es möchte. Quasi die Kur nach dem Inktober. Es geht in diesen vier Wochen darum, den Prozess zu dokumentieren bis zum fertigen Werk.

Ich liebe diese Idee und habe auch ein Projekt dafür in der Hinterhand… dazu in Kürze mehr. :)

Meine gesammelten Inktoberzeichnungen von diesem Jahr könnt ihr übrigens über das Schlagwort Inktober 2017 hier im Blog finden – oder sämtliche Inktoberzeichnungen aus den letzten 4 Jahren einfach über Inktober

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Inktober 2016


Inktober 2016

Noch 5  Tage, dann herrscht auch hier im Blog wieder das strenge Diktat des Inktobers:

31 Tage, jeden Tag eine Tuschezeichnung… ich versuch natürlich wieder mitzuhalten und die Arbeitsergebnisse hier zu präsentieren.

Wer tuscht mit? Wer guckt zu und unterstützt die Zeichner mental? :)


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