
Größe: 60x60cm – Status: käuflich, Preis auf Anfrage
Ich dachte mir, es wäre vielleicht mal eine ganz nette Abwechslung hier im Blog, ein paar Arbeitsschritte zu einem Bild zu zeigen. Da passt es natürlich ziemlich gut, dass die „Pianokatze“ eine ausnehmend schwere Geburt war.
Ich hab lange nicht mehr so viel Zeit in ein Bild investieren müssen. Sollte sich jemand fragen, womit ich mir die letzten 4 Tage um die Ohren geschlagen hab… hier ist die Antwort.
Schritt 1: Vorskizzen. Fragt mich nicht, wo die Unterschiede der einzelnen Entwürfen sind, das kann man wohl nur mit einer gewissen Portion Kleinlichkeit nachvollziehen… Fragt mich auch nicht, wieso ich völlig unwesentliche Details wie Schatten, Farbgebung o.ä. nicht mit vorskizziert habe…

Schritt 2: Übertragung der Skizze aufs den Keilrahmen. Diesmal unter Beachtung der Hell- und Dunkelflächen.

Schritt 3: Hintergrund, die erste mit grober Farbfestlegung.

Schritt 4: Hintergrund, die zweite. Erste Details, wie Reflektionen o.ä.
Der schicke Lichteffekt in der oberen Hälfte des Pianos kommt leider lediglich von meiner Schreibtischlampe…

Schritt 5: Wiederherstellung des Katzengesichts, nochmal Überarbeitung der Lichtreflexe und Spiegelung auf dem Piano.

Schritt 6: Jetzt ist die Katze dran!

Schritt 7: Okay. DAS ist gruselig. Da die Katze nach Hinzufügen der Schatten und Outlines eher aussieht, als würde sie nachts kleine Kinder fressen statt Piano zu spielen, entscheide ich mich für die Radikalkur…
Schritt 8: Deckweiß! Zugegeben ist das Ganze immernoch creepy, aber nach Hinzufügen von restlichen Outlines ist die ursprüngliche Version nun auch endlich aus meinen Albträumen verschwunden.

