Inktober 2019 / #1


Inktober! Auch in diesem Jahr mache ich mit und versuche, jeden Tag im Oktober eine Tuschezeichnung zu fertigen (die ich anschließend mit Wasserfarbe aquarelliere). Dabei werde ich die offizielle Themenliste mal außen vor lassen und einfach das zeichnen, was mir spontan in den Sinn kommt :)

Die erste Zeichnung stimmt ein auf den Herbst – die Bären schnurpsen die letzten Äpfel aus den Bäumen…

10 Jahre Agentur Brauer


Die meisten wissen vielleicht nicht, dass ich mich als Illustratorin glücklicherweise nicht alleine durch den Arbeitsalltag schlagen muss:
Seit 2016 vertritt mich die Münchener Agentur Brauer gegenüber Verlagen. Dank dieser wunderbaren Zusammenarbeit erschienen im letzten Jahr z.B. erstmals meine Cartoons in Buchform. Und auch in diesem Jahr folgen noch weitere schöne Projekte (leider noch streng geheim).

Agentur Brauer feiert diese Woche ihr 10jähriges Firmenjubiläum, unter anderem mit der Aktion „Lesen macht was mit mir“. Dabei wird das gesamte Team der Agentur von heute bis Sonntag in Kindergärten, Schulen und Seniorenheimen aus von ihnen vermittelten Büchern vorlesen. Außerdem befüllen sie Bücherschränke und initiieren Buchspenden.
Was für eine tolle Aktion!

Ein Grund für mich, auch nochmal DANKE zu sagen!

Es ist eine große Erleichterung für mich als freischaffende Künstlerin mit herben Defiziten bei den Selbstdarstellungsfähigkeiten, wenn engagierte, erfahrene und sympathische Menschen mit mir und für mich auf diesem doch recht harten Markt um schöne Projekte, gute Verträge und faire Bezahlung kämpfen. Besonderer Dank gilt in dieser Stelle meiner großartige Agentin Frau Schuldes, die mich nicht nur berät und vertritt, sondern auch immer mal wieder motivierende Telefonate mit mir führt und allerlei Sorgen von meinem Herzen nimmt…

Ich kann es daher nur jedem nur ans Herz legen: Kämpft nicht immer alleine. Sucht euch Unterstützung, von vertrauenswürdigen, engagierte Menschen auf eurem Weg.
Und versucht auch mal für andere ein solcher Mensch zu sein

Gilt nicht nur für Illustratoren und Agenten.

 

 

Inktober 2018 #14


In diesem Jahr ist der Inktober einfach schneller als ich. Nichtsdestotrotz trotte ich tapfer weiter und verstecke mich hin und wieder im Gebüsch, während die Meute energischer Zeichner schwungvoll an mir vorbeizieht (bewährte Strategie aus dem Sportunterricht).

Mein Thema in dieser Woche ist „Elemente“ und ich beginne mit dem, wo alles begann: Wasser.

Inktober 2018 #13


Woar. Die heutige Inktoberzeichnung verdeutlicht eindringlich den Grund, warum ich gestern nicht mehr zum Tuschen gekommen bin: Ich war eine Küchenmaschine!

Es gibt wirklich nichts, wofür ich das Zeichnen vernachlässige – außer, wenn es ein paar sehr liebe Menschen auf meinem Balkon zu verköstigen gilt. Dafür kriegt ihr heute aber auch gleich zwei Maschinchen auf einem Bild :)

Ab morgen starten wir in die dritte Woche zeichnerischer Herausforderungen. Nach Faltenwurf und Maschinen widme ich mich dem weiten Feld der Elemente (also im Sinne von Feuer-Wasser-Sturm, nicht Phosphor-Iod-Molybdän).

Inktober 2018 #10 Fahrrad


Inktober 2018 #10
Heute leider viel zu wenig Zeit den Inktober… aber ein bisschen Spaß wollte ich trotzdem haben und hab Entwürfe des Fahrrads daher komplett aus dem Kopf gezeichnet (siehe zweites Bild).

Ich musste selber lachen ;)

In diesem Zusammenhang auch noch ein Linktipp:

Die Website des italienisch-amerikanischen Designers Gianluca Gimini. Dort gibt es eine Bildstrecke von realistischen 3D-Modelle, die nach solchen schlechten Zeichnungen gebaut wurden. (ihr müsst ziemlich weit nach unten scrollen für die gerenderten Bilder).

Unfassbar großartig! http://www.gianlucagimini.it/prototypes/velocipedia.html

Inktober 2018 #9 Tätowiermaschine


Inktober 2018 #8
Mein Thema diese Woche: „Maschinen“.

Einer der großartigsten Nebeneffekte des Illustratorenberufs ist ja, dass man mit jeder neuen Zeichenrecherche was lernt.
Heute zum Beispiel, dass die Tätowiermaschine auf eine Erfindung von Thomas Edison zurückgeht. Der entwickelte ursprünglich einen elektrischen Stift für das Duplizieren von handgeschriebenen Dokumenten und Zeichnungen, und ließ sich das Ganze 1877 als „Stencil Pen“ patentieren.
Samuel O’Reilly modifizierte das Gerät dann ein paar Jahre später so, dass man damit Tinte unter Haut spritzen konnte.

Ich liebe unnützes Wissen!

Inktober 2018 #8


Inktober 2018 #8
Wow, das hat echt Spaß gemacht!
In dieser Woche widme ich mich einem weiteren, bislang von mir vernachlässigtem Motiv: Maschinen.

Als professioneller Illustrator müsste man natürlich für jede Zeichnung vorab recherchieren und Referenzen sammeln, aber, nun ja, es ist Inktober…

Die Herausforderung liegt also darin, ein glaubhaftes technisches Gerät zu zeichnen ohne die geringste Ahnung zu haben, wie es funktioniert oder welche Teile man unterschlagen kann.
Heute freue ich mich also auf einen Shitstorm der Hardcorefans historischer Landmaschinen… :D

Inktober 2018 #7


 

Damit erkläre ich das Thema „Falten“ in diesem Inktober für abgehakt.
Mein Fazit: Es war hart. Und zum Üben ist Faltenwurf wohl eher ein Thema für einen Aquarell-vember… oder so…
Morgen geht´s dann auf in die nächste Runde zeichnerische Selbstkasteiung zum Thema „Josi zeichnet Dinge, die sich nicht zeichnen kann“.
Ich schwanke noch zwischen „Maschinen“ und „Elemente“…

Schönen Sonntag! :)

Inktober 2018 #5


Inktober 2018 #4 – Athletic mind / leisure edition

Weiter geht´s mit meinen kläglichen Faltenwurf-Versuchen. Ich frage mich bei jeder Zeichnung, ob das Medium Tusche nicht alles noch viel komplizierter macht. Diese grafische, flache Schwarz-Weiß-Optik ist für mich so schon kniffelig genug und weiche Falten leben von Graustufen… aus diesem Grund hab ich heute mal ein paar Grauwerte hinzugefügt.
Zu allem Unglück geht mir auch noch der Scribble-Charakter meiner Figuren immer mehr verloren, was ich persönlich sehr schade finde und nach einer Lösung in den nächsten Tagen verlangt

Ach, Inktober, Du wundervolle Zeit der Verzweiflung! Ich kann es jedem nur empfehlen, sich dieser Tortur auszusetzen: der Zeitdruck, der Kreativdruck und dieses Gefühl, völlig unfähig zu sein!

31 TAGE AM STÜCK!

Danach kommt einem der normale Alltag wie ein Spaziergang im Park vor

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I´m continuing my crappy drapery-practice. With every new drawing I wonder if ink as technique makes everything even worse and more complicated: this graphic, flat black-and-white look doesn´t go well with smooth wrinkles. So I added some shading this time.
And: I miss the scribble-look of my characters. Trying to fix this during the next drawings.

O, Inktober! You wonderful time of desparation! I highly recommend joining this torture: time pressure, creative pressure and this feeling of complete inability.

31 DAYS IN A ROW!

After this, your everyday life is just a walk in the park

Heimat.


Nach einer kleinen Erholungspause bin ich nun wieder zurück am Schreib- und Zeichentisch. Bis Jahresende gibt´s noch sooooo viel schöne Dinge zu zeichnen und Ideen umzusetzen, ich freu mich sehr darauf. Diese Woche wird es noch etwas ruhiger zugehen hier im Blog, aber ab spätestens ab Oktober ist dann alles wieder in voller Fahrt – da steht ja dann auch der Inktober schon wieder vor der Tür :)

 

Impro-Freitag zum Muttertag.


Ihr Lieben!
Seit dem 9. Januar wartete der nächste Impro-Freitag auf seine Veröffentlichung.

In einem zweitägigen Zeichenmarathon hab ich es nun endlich geschafft, die 8 Seiten Comic-Kurzgeschichte fertigzustellen – thematisch und terminlich passend zum Muttertag.
Wieso ich 4 Monate dafür gebraucht hab, könnt ihr zwischen den Zeilen lesen…

Meine Themenvorgabe lautete:

„etwas, was du gerade lernst“ & „ein Grund, die Eltern zu besuchen“.

Aus euren Vorschlägen wählte ich „sich in Geduld üben und „weil man dort immer auch noch Kind ist“. Danke an Mompfter für die Kombination!
Einen schönen Muttertag an all die wunderbaren Mütter da draußen – und an eine ganz besonders.

Für die volle Ansicht einfach auf´s erste Bild klicken und durch die Seiten blättern :)